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Charaktere entwickeln: Wie Du Figuren Tiefe gibst (inkl. 10-Minuten-Übung)

23. Juli 2024 | Charakterentwicklung

Charaktere entwickeln ist eine der größten Herausforderungen beim Schreiben!
In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du Werte und Überzeugungen findest, in Handlung und Biografie integrierst und so Charaktere entwickelst, die Deine Leser nicht vergessen.

Hast Du jemals eine Geschichte gelesen, bei der Dir die Hauptfigur völlig egal war? Du konntest keine Verbindung zu ihr aufbauen und hast vielleicht sogar das Buch beiseite gelegt. Ein häufiger Grund dafür ist, dass die Werte und Überzeugungen dieser Figur nicht klar erkennbar waren. Werte und Überzeugungen sind die inneren Kompasse, die das Handeln und Denken einer Figur steuern. Sie sind am Ende das, was einen Charakter lebendig und glaubwürdig macht. Andernfalls, wenn nämlich ein Charakter keine klaren Werte hat, fehlt ihm die Tiefe, und er wirkt flach und uninteressant. Angenommen, Du lernst jemanden kennen, der keine starken Meinungen oder Überzeugungen hat – es wäre schwer, eine Beziehung zu dieser Person aufzubauen, richtig? Genauso verhält es sich mit fiktiven Charakteren.

In diesem Artikel möchte ich Dir deshalb mal zeigen, wie Du Charaktere erschaffen kannst, die durch ihre klar erkennbaren Werte und Überzeugungen faszinieren und mit denen Deine Leser auch tatsächlich eine Verbindung aufbauen können.

Werte & Überzeugungen: Die Basis glaubwürdiger Charaktere

Werte – Das Grundlegende

Wenn ich über Werte spreche, meine ich die grundlegenden Prinzipien, die das Verhalten und die Entscheidungen einer Person leiten. Werte zeigen jemandem, was uns wichtig ist und wie wir in verschiedenen Situationen reagieren. Zum Beispiel könnte ein Charakter, der den Wert der Ehrlichkeit hochhält, sich bemühen, immer die Wahrheit zu sagen, selbst wenn es schwierig ist. Werte können viele Formen annehmen – wie Loyalität, Mut, Gerechtigkeit oder Mitgefühl – und sie sind oft tief in unserer Persönlichkeit verwurzelt. Sie beeinflussen, wie wir die Welt sehen und wie wir uns in ihr bewegen.

Für Deine Charaktere sind diese Werte entscheidend, denn sie geben ihnen eine klare Richtung und machen ihre Handlungen nachvollziehbar und konsistent. Ein Charakter, der zum Beispiel die Freiheit über alles schätzt, wird wahrscheinlich gegen jede Form von Unterdrückung kämpfen. Während jemand, dem etwa Sicherheit am wichtigsten ist, Risiken meiden und Stabilität suchen wird. Indem Du die Werte Deiner Charaktere festlegst, gibst du ihnen Tiefe und schaffst eine starke Basis für ihre Entwicklung und die Konflikte, denen sie begegnen werden.

Überzeugungen – Das Spezielle

Überzeugungen hingegen sind die Ideen oder Ideologien, an die eine Person glaubt und die ihr Verhalten beeinflussen. Während Werte die grundlegenden Prinzipien sind, die uns leiten, sind Überzeugungen die konkreten Vorstellungen, die wir über die Welt haben. Diese Überzeugungen können religiöser, politischer, philosophischer oder persönlicher Natur sein. Sie formen unser Verständnis davon, was richtig und falsch ist. Zum Beispiel könnte ein Charakter die Überzeugung haben, dass harte Arbeit immer belohnt wird, was ihn dazu antreibt, nie aufzugeben, selbst in den schwierigsten Situationen. Ein anderer Charakter könnte fest daran glauben, dass Menschen im Kern gut sind, was ihn dazu bringt, anderen stets mit Vertrauen und Großzügigkeit zu begegnen.

Überzeugungen sind oft das Ergebnis von Erfahrungen und Erziehung und können sich im Laufe des Lebens entwickeln oder verändern. Für Deine Charaktere sind Überzeugungen darüber hinaus entscheidend, weil sie ihre Motivation und ihre Reaktionen in der Geschichte prägen. Sie geben Deinen Figuren Tiefe und machen sie zu komplexen, realistischen Persönlichkeiten, die die Leser verstehen und mit denen sie sich identifizieren können.

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Werte & Überzeugungen mit einem Charakterbiografie klären

Eine großartige Methode, um die Werte und Überzeugungen eines Charakters zu klären, ist die Erstellung einer Charakterbiografie. Dabei handelt es sich um ein detailliertes Profil, das Dir dabei hilft, Deinen Charakter besser zu verstehen und seine Motivation klarer zu sehen.

Beginne damit, Dir einige grundlegende Fragen zu stellen:

  • Was ist deinem Charakter am wichtigsten im Leben?
  • Welche Erfahrungen haben seine Überzeugungen geprägt?
  • Hat er eine prägende Kindheitserinnerung, die seine Sicht auf die Welt beeinflusst hat?
  • Welche Ziele verfolgt er und warum?

Denke auch darüber nach, welche Konflikte Dein Charakter in der Vergangenheit erlebt hat und wie diese seine Werte und Überzeugungen geformt haben. Zum Beispiel: Hat Dein Charakter einmal erlebt, wie ein geliebter Mensch durch Verrat verletzt wurde? Das könnte erklären, warum Loyalität für ihn so wichtig ist. Oder vielleicht hat er gesehen, wie Ungerechtigkeit ungestraft blieb, was seine Überzeugung gestärkt hat, für Gerechtigkeit zu kämpfen. Indem Du unter anderem diese Fragen beantwortest, entwickelst Du ein klares Bild davon, wer Dein Charakter ist und was ihn antreibt.

Werte & Überzeugungen mit der Handlung verknüpfen

Nachdem Du nun die Werte und Überzeugungen Deines Charakters geklärt hast, ist der nächste Schritt, diese in die Handlung Deiner Geschichte einfließen zu lassen. Das bedeutet, dass die Werte und Überzeugungen Deines Charakters nicht nur in seinem Inneren bleiben, sondern aktiv sein Verhalten und die Ereignisse in der Geschichte beeinflussen.

Stell Dir hierzu einmal vor, Dein Charakter schätzt Freiheit über alles. Dieser Wert kann dann die Grundlage für wichtige Handlungselemente bilden. Vielleicht lebt er in einer Gesellschaft, die von einer autoritären Regierung kontrolliert wird. Aufgrund seines starken Wertes für Freiheit könnte er beginnen, sich gegen diese Regierung aufzulehnen, riskante Entscheidungen treffen und andere inspirieren, sich ihm anzuschließen. Diese Auflehnung gegen die Unterdrückung treibt die Handlung voran und sorgt für spannende Konflikte.

Ein weiterer Charakter könnte den Wert der Gerechtigkeit hochhalten. Dieses könnte ihn dazu bringen, als Anwalt für die Rechte der Unterprivilegierten zu kämpfen oder als Detektiv unermüdlich nach der Wahrheit zu suchen, selbst wenn er dabei große persönliche Risiken eingeht.

Innerhalb der Geschichte weiterentwickeln

Ein weiterer spannender Aspekt bei der Entwicklung Deiner Charaktere ist die Veränderung und Entwicklung ihrer Werte und Überzeugungen im Verlauf der Geschichte. Charaktere, die sich weiterentwickeln, wirken lebendiger und realistischer, da sie auf ihre Erlebnisse und Herausforderungen reagieren.

Zum Beispiel könnte ein Charakter, der zu Beginn der Geschichte fest an die Unfehlbarkeit der Gerechtigkeit glaubt, durch schmerzhafte Erfahrungen und Enttäuschungen diesen Glauben in Frage stellen. Vielleicht stellt er fest, dass das Rechtssystem korrupt ist und dass wahre Gerechtigkeit manchmal außerhalb der legalen Grenzen gefunden werden muss. Diese Veränderung kann zu inneren Konflikten führen, die seine Entscheidungen beeinflussen und seine Entwicklung vorantreiben.

Ein anderes Beispiel könnte ein kriegsversehrter Soldat sein, der nach traumatischen Erlebnissen seinen Glauben an die Menschlichkeit verloren hat. Durch Begegnungen mit freundlichen, selbstlosen Menschen und neue positive Erfahrungen könnte er diesen Glauben allmählich wiederfinden.

Solche Entwicklungen machen Deine Charaktere zusätzlich dynamisch und vielschichtig. Sie zeigen, dass Werte und Überzeugungen nicht starr sind, sondern durch die Erlebnisse und Beziehungen Deines Charakters geformt und verändert werden können.

Werte und Überzeugungen - Konflikt

3 Tipps: Charaktere entwickeln mit Werten & Überzeugungen

Tipp 1: Authentizität bewahren

Einer der wichtigsten Tipps, die man bei der Umsetzung beachten sollte, ist die Wahrung der Authentizität. Das bedeutet, dass die Werte und Überzeugungen Deines Charakters zu seinem Hintergrund und seinen Erfahrungen passen sollten. Wenn Du zum Beispiel einen Charakter hast, der in einer friedlichen, wohlhabenden Umgebung aufgewachsen ist, könnte es unrealistisch wirken, wenn dieser Charakter plötzlich extreme Überzeugungen und Werte entwickelt, die mit dieser Vergangenheit im Widerspruch stehen. Stattdessen solltest Du überlegen, wie seine Erlebnisse seine Sicht auf die Welt geformt haben. Vielleicht hat dieser Charakter starke Werte bezüglich Gerechtigkeit und Fairness entwickelt, weil er immer gesehen hat, wie gut das System funktioniert hat.

Andererseits könnte ein Charakter, der in schwierigen, ungerechten Verhältnissen aufgewachsen ist, eine ganz andere Perspektive und andere Werte haben. Vielleicht schätzt er Überlebensfähigkeit und Misstrauen gegenüber Autoritäten.

Authentizität bedeutet auch, dass die Veränderungen in den Werten und Überzeugungen Deines Charakters im Laufe der Geschichte nachvollziehbar und gut begründet sein sollten. Wenn ein Charakter einen tiefgreifenden Wandel durchmacht, sollte dieser Wandel durch bedeutende Erlebnisse oder Beziehungen in der Geschichte motiviert sein.

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Tipp 2: Konsistenz halten

Konsistenz ist der Schlüssel, wenn es darum geht, glaubwürdige Charaktere zu erschaffen. Das bedeutet, dass die Werte und Überzeugungen Deiner Charaktere nicht willkürlich oder plötzlich geändert werden sollten. Wenn ein Charakter zum Beispiel zu Beginn Deiner Geschichte fest an Ehrlichkeit glaubt, sollte er nicht ohne triftigen Grund plötzlich anfangen, zu lügen. Jede Veränderung in den Überzeugungen Deines Charakters sollte also durch die Handlung und die Erfahrungen, die er macht, nachvollziehbar begründet sein. Nehmen wir an, Dein ehrlicher Charakter gerät in eine Situation, in der er durch eine Lüge jemanden, den er liebt, retten könnte. Diese moralische Zwickmühle und die daraus resultierenden Handlungen können eine glaubwürdige Entwicklung seines Wertesystems darstellen.

Ein inkonsistenter Charakter hingegen, der seine Werte ohne ersichtlichen Grund ändert, kann die Leser verwirren und aus der Geschichte reißen. Deshalb ist es hilfreich, ein Charakterprofil zu erstellen, in dem die Werte und Überzeugungen Deines Charakters festgehalten sind. So kannst Du immer darauf zurückgreifen und sicherstellen, dass seine Handlungen immer im Einklang mit seinen Grundprinzipien stehen oder dass Veränderungen durch bedeutende Ereignisse in der Geschichte gerechtfertigt sind.

Innerer Konflikt

Tipp 3: Konflikte nutzen

Konflikte sind Inhalt jeder packenden Geschichte. Und Konflikte, die auf Werten und Überzeugungen basieren, sind darüber hinaus oft die tiefgründigsten und interessantesten. Diese Art von Konflikten geht über einfache äußere Auseinandersetzungen hinaus und berührt das Innere Deiner Charaktere. Wenn zwei Charaktere beispielsweise unterschiedliche Werte haben – sagen wir, einer schätzt Loyalität über alles, während der andere Freiheit als höchsten Wert ansieht – können daraus faszinierende Spannungen entstehen. Diese inneren Konflikte und die daraus resultierenden Auseinandersetzungen geben Deiner Geschichte das gewisse Etwas.

Ein weiteres Beispiel: Stell Dir wieder einmal etwas vor. In diesem Fall ist Dein Hauptcharakter ein Polizist, der an die Unantastbarkeit des Gesetzes glaubt. Er entdeckt jedoch, dass sein bester Freund in illegale Aktivitäten verwickelt ist. Der Polizist steht nun vor einem tiefen inneren Konflikt zwischen seiner Loyalität gegenüber dem Freund und seiner Überzeugung von der Wichtigkeit des Gesetzes. Wie wird er sich entscheiden?

Die 10-Minuten-Werte-Übung

Diese Übung hilft Dir, die Werte Deines Charakters konkret zu definieren und direkt in Deiner Geschichte sichtbar zu machen. Du brauchst nur Stift, Papier und 10 Minuten Zeit.

Schritt 1: Wähle 2-3 Kernwerte aus

Überlege Dir, welche Werte Deinem Charakter am wichtigsten sind. Schreibe sie auf. Zum Beispiel: „Freiheit“, „Familie“, „Ehrlichkeit“. Falls Du unsicher bist, denke an Situationen: Was würde Dein Charakter niemals tun? Was würde er verteidigen, auch wenn es schwierig wird?

Schritt 2: Schreibe eine Konfliktsituation auf

Notiere eine Szene, in der zwei dieser Werte miteinander kollidieren. Zum Beispiel: Dein Charakter schätzt sowohl „Familie“ als auch „Ehrlichkeit“ – aber seine Schwester bittet ihn, für sie zu lügen, um sie zu schützen. Was tut er?

Schritt 3: Beschreibe seine Reaktion in 3-5 Sätzen

Schreibe auf, wie Dein Charakter in diesem Moment handelt. Welchen Wert setzt er durch? Warum? Was kostet ihn diese Entscheidung? Diese kurze Szene zeigt Dir sofort, ob die Werte Deines Charakters funktionieren und ob sie interessante Konflikte erzeugen.

Beispiel

Werte: Ehrlichkeit + Loyalität

Konflikt: Der Hauptcharakter (Polizist) entdeckt, dass sein Partner Beweismittel manipuliert hat.

Reaktion: Mark starrte auf die gefälschte Akte in seinen Händen. Sein Partner – sein Freund seit 15 Jahren – hatte ihn angelogen. Aber wenn er das meldete, würde Tom seine Karriere verlieren. Seine Familie. Alles. Mark griff zum Telefon. Seine Hand zitterte. Dann wählte er die Nummer der Internen Ermittlung.

Tipp

Wenn Dir beim Schreiben dieser Mini-Szene klar wird, dass Dein Charakter keine schwierige Entscheidung treffen muss, wähle andere Werte oder verschärfe den Konflikt. Die besten Charaktere entstehen dort, wo Werte aufeinanderprallen.

Inneren Werte

FAQ: Die häufigsten Fragen zu Werten & Überzeugungen bei Charakteren

Wie viele Werte sollte ein Charakter haben?

Ein Charakter braucht nicht zehn verschiedene Werte, um glaubwürdig zu wirken. Konzentriere Dich am besten auf 2-3 Kernwerte, die wirklich wichtig für Deine Figur sind. Zum Beispiel könnte Dein Hauptcharakter vor allem Loyalität und Ehrlichkeit schätzen. Diese wenigen, aber starken Werte reichen völlig aus, um Deinem Charakter Tiefe zu geben. Zu viele Werte verwässern die Persönlichkeit und machen es schwieriger, konsistente Entscheidungen für Deine Figur zu treffen.

Was ist der Unterschied zwischen Werten und Überzeugungen?

Werte sind die grundlegenden Prinzipien, die eine Person leiten – zum Beispiel Ehrlichkeit, Freiheit oder Familie. Überzeugungen sind dagegen spezifische Ansichten darüber, wie die Welt funktioniert. Ein Beispiel: Der Wert könnte „Gerechtigkeit“ sein, während die Überzeugung lautet „Das System ist korrupt und muss von Grund auf reformiert werden“. Werte sind also eher allgemein, Überzeugungen konkret und manchmal auch fehlerhaft oder voreingenommen.

Wie zeige ich die Werte meines Charakters, ohne es direkt zu sagen?

Zeige die Werte durch Handlungen, nicht durch Erklärungen. Wenn Dein Charakter Ehrlichkeit wichtig findet, lass ihn in einer schwierigen Situation die Wahrheit sagen – auch wenn es ihm schadet. Oder zeige, wie er reagiert, wenn jemand anderes lügt. Du kannst Werte auch in Konflikten sichtbar machen: Was bringt Deinen Charakter auf die Palme? Wofür setzt er sich ein? Wogegen kämpft er? Die Antworten darauf zeigen seine Werte deutlicher als jede Beschreibung.

Können sich die Werte eines Charakters im Laufe der Geschichte ändern?

Ja, und das kann sogar sehr spannend sein! Aber Werte ändern sich nicht über Nacht. Wenn Dein Charakter zu Beginn Sicherheit über alles stellt und am Ende Freiheit wichtiger findet, braucht es dafür einen guten Grund. Vielleicht macht er eine Erfahrung, die seine Weltsicht erschüttert. Oder eine wichtige Beziehung zeigt ihm eine neue Perspektive. Wichtig ist: Die Veränderung muss nachvollziehbar sein und durch die Ereignisse der Geschichte ausgelöst werden.

Was mache ich, wenn die Werte meines Charakters zu perfekt wirken?

Gib Deinem Charakter einen inneren Konflikt zwischen zwei Werten. Zum Beispiel könnte er sowohl Ehrlichkeit als auch Loyalität schätzen – aber was passiert, wenn er seinen besten Freund bei einer Lüge erwischen muss? Solche Konflikte machen Charaktere interessant und menschlich. Auch Charaktere mit „guten“ Werten können diese manchmal zu extrem verfolgen oder in Situationen geraten, wo das Richtige nicht klar ist. Das macht sie glaubwürdig.

Die berühmten Schlussgedanken

Du siehst, Werte und Überzeugungen sind nicht nur in der Realität machtvoll. Auch für Deine Charaktere sind sie entscheidend, um sie tiefgründig und glaubwürdig zu gestalten. Indem du klar definierst, was Deine Charaktere antreibt und woran sie glauben, kannst Du ihre Handlungen und Entscheidungen nachvollziehbar machen und Deine Leser stärker an Deine Geschichte binden. Werte und Überzeugungen schaffen darüber hinaus eine solide Basis für interessante Konflikte und ermöglichen eine dynamische Charakterentwicklung.

Nimm Dir ruhig Zeit, um die Werte und Überzeugungen Deiner Charaktere zu erforschen. Überlege, wie diese Aspekte durch ihre Erfahrungen und Hintergründe geformt wurden und wie sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln könnten. Durch sorgfältige Planung und Konsistenz wirst du feststellen, dass Deine Charaktere am Ende lebendiger und faszinierender werden.

Denke aber bitte auch daran, dass jeder großartige Charakter mit einer einfachen Idee beginnt.

Hast Du noch weitere Ideen für interessante Werte und Überzeugungen für Charaktere? Dann schreibe sie gerne in die Kommentare! Ich freue mich darauf!

Nun wünsche ich Dir viel Erfolg bei der Umsetzung! „Happy writing“!

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Sven

Autor & Schreibcoach

Sven lebt in Südniedersachsen und hat den Sprung ins Ungewisse gewagt, um Träume in Worte zu fassen. Aus einem stillen Verlangen wurde eine Leidenschaft: Geschichten zu erschaffen, die berühren, unterhalten und zum Nachdenken anregen.

Mit seinem Buch „Hilfe! Ich werde Schriftsteller“ und dem Blog „Kreative Schreibwelt“ begleitet er Dich auf Deiner eigenen Reise zum Autor. Hier teilt er nicht nur Techniken und Erfolge, sondern vor allem die echten Zweifel und Herausforderungen auf dem Weg.

Denn Schreiben ist mehr als nur Worte aufs Papier zu bringen: Es ist Dein Abenteuer!

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